Mondphasen

Mondkalender 2017
Mondphasen 2017

 

Impressum

Mondkalender und Mondphasen Januar 2017
Zunehmender Mond
Vollmond
Abnehmender Mond
Neumond
Donnerstag, 05.01.2017
Donnerstag, 12.01.2017
Donnerstag, 19.01.2017
Samstag, 28.01.2017
Mondkalender und Mondphasen Februar 2017
Zunehmender Mond
Vollmond
Abnehmender Mond
Neumond
Samstag, 04.02.2017
Samstag, 11.02.2017
Samstag, 18.02.2017
Sonntag, 26.02.2017
Mondkalender und Mondphasen März 2017
Zunehmender Mond
Vollmond
Abnehmender Mond
Neumond
Sonntag, 05.03.2017
Sonntag, 12.03.2017
Montag, 20.03.2017
Dienstag, 28.03.2017
Mondkalender und Mondphasen April 2017
Zunehmender Mond
Vollmond
Abnehmender Mond
Neumond
Montag, 03.04.2017
Dienstag, 11.04.2017
Mittwoch, 19.04.2017
Mittwoch, 26.04.2017
Mondkalender und Mondphasen Mai 2017
Zunehmender Mond
Vollmond
Abnehmender Mond
Neumond
Mittwoch, 03.05.2017
Mittwoch, 10.05.2017
Freitag, 19.05.2017
Donnerstag, 25.05.2017
Mondkalender und Mondphasen Juni 2017
Zunehmender Mond
Vollmond
Abnehmender Mond
Neumond
Donnerstag, 01.06.2017
Freitag, 09.06.2017
Samstag, 17.06.2017
Samstag, 24.06.2017
Mondkalender und Mondphasen Juli 2017  
Zunehmender Mond
Vollmond
Abnehmender Mond
Neumond
Zunehmender Mond
Samstag, 01.07.2017
Sonntag, 09.07.2017
Sonntag, 16.07.2017
Sonntag, 23.07.2017
Sonntag, 30.07.2017
Mondkalender und Mondphasen August 2017
Vollmond
Abnehmender Mond
Neumond
Zunehmender Mond
Montag, 07.08.2017
Dienstag, 15.08.2017
Montag, 21.08.2017
Dienstag, 29.08.2017
Mondkalender und Mondphasen September 2017
Vollmond
Abnehmender Mond
Neumond
Zunehmender Mond
Mittwoch, 06.09.2017
Mittwoch, 13.09.2017
Mittwoch, 20.09.2017
Donnerstag, 28.09.2017
Mondkalender und Mondphasen Oktober 2017
Vollmond
Abnehmender Mond
Neumond
Zunehmender Mond
Donnerstag, 05.10.2017
Donnerstag, 12.10.2017
Donnerstag, 19.10.2017
Freitag, 27.10.2017
Mondkalender und Mondphasen November 2017
Vollmond
Abnehmender Mond
Neumond
Zunehmender Mond
Samstag, 04.11.2017
Freitag, 10.11.2017
Samstag, 18.11.2017
Sonntag, 26.11.2017

 

Mondkalender und Mondphasen Dezember 2017
Vollmond
Abnehmender Mond
Neumond
Zunehmender Mond
Sonntag, 03.12.2017
Sonntag, 10.12.2017
Montag, 18.12.2017
Dienstag, 26.12.2017

Mondkalender

Der Mondkalender ist eine besondere Form des Kalenders, der heute in der Astrologie eine wichtige Rolle spielt. Historisch geht der Mondkalender auf die Land- und Forstwirtschaft zurück. Eine wissenschaftliche Basis für die Effekte des Mondkalenders gibt es nicht.

Namensgebung des Mondkalenders

Der Begriff Mondkalender setzt sich aus den beiden Begriffen Mond und Kalender zusammen. Das geht daraus hervor, dass verschiedene Mondphasen für den Kalender eine entscheidende Rolle spielen. Andere Namen für den Mondkalender sind „Lunar“ oder „Monatsregeln“. Auch die Begrifflichkeit „Zwölfmonatsregeln“ ist äquivalent zum deutlich gebräuchlicheren Mondkalender.

Die Mondphasen, welche die Basis für den Mondkalender bilden, sind die wechselnden Lichtgestalten des Mondes. Wenngleich der Mond selbst seine Helligkeit nicht verändert, wird die Helligkeit auf der Erde unterschiedlich wahrgenommen. Das liegt an der perspektivischen Lageänderung der Tag-Nacht-Grenze relativ zur Erde. Konkret wird der Mond je nach Lage zur Sonne in einer Farbe beziehungsweise Helligkeit wahrgenommen.

Astronomische Basis des Mondkalenders

Die verschiedenen Mondphasen wurden in der frühen Astronomie untersucht, spielen heute allerdings nur noch in der Astrologie eine Rolle. Entsprechend gibt es auch keine wissenschaftliche Basis für den Glauben rund um den Mondkalender. Generell bezieht sich der Mondkalender auf die verschiedenen Mondphasen, die meist in vier Viertel von jeweils ungefähr einer Woche unterteilt werden. Dabei handelt es sich um die folgenden Phasen:

• Neumond
• zunehmender Mond
• Vollmond
• abnehmender Mond

Der Neumond ist von der Erde im Prinzip kaum wahrzunehmen. Sobald der Neumond zum zunehmenden Mond wird, nehmen Erdbewohner ihn als Sichelform wahr. Danach füllt sich der Kreis immer mehr und wird irgendwann zum Vollmond, ehe er wieder zum abnehmenden Mond wird. Auch hier erreicht der Mond wieder eine Sichelform. Den zunehmenden und den abnehmenden Mond kann man daran unterscheiden, dass er zu einer anderen Tageszeit gesehen werden kann. Der zunehmende Mond ist gemeinhin am Abendhimmel zu sehen, der abnehmende am Morgenhimmel.
Informationen zum Thema Mythen und Fakten rund um den Vollmond gibt es hier.

Mondkalender in der Land- und Forstwirtschaft

Die Ursprünge des astrologischen Mondkalenders findet man in der Land- und Forstwirtschaft. Hier hat sich bereits im Mittelalter ein Aberglaube durchgesetzt, der den Mondkalender ins Zentrum rückt. Erste Überlieferungen aus dem 17. Jahrhundert zeigen, dass der Mondkalender für den mittelalterlichen Bauernkalender eine wichtige Rolle gespielt hat. Je nach Region unterschieden sich die Schlüsse, die aus dem Mondkalender gezogen wurden. Generell wurde dem Mondkalender allerdings eine wichtige Rolle für das Pflanzenwachstum beziehungsweise die effektive Landwirtschaft zugesagt. Durchgesetzt haben sich dabei die folgenden abergläubischen Schlussfolgerungen:

• Einlagerung von Getreide bei abnehmenden Mond (kein Käfer- und Schimmelbefall)
• Aussaat bei zunehmenden Mond (besseres Wachstum und verringerte Erosion)
• Fällung von Bäumen nach dem Dezember-Neumond (kein Verziehen des Holzes)

Über die vier Phasen des Mondkalenders hinaus haben sich im Aberglauben des Mittelalters auch noch weitere Theorien durchgesetzt, die für die Landwirtschaft eine Rolle gespielt haben. So sollen neben den Mondphasen auch die Entfernungen des Mondes zur Erde eine Rolle für das Wachstum von Pflanzen haben. Dabei geht es allen voran um das Phänomen des Supermonds. Auch der Stand des Mondes am Himmel, heute als „hoch- oder tiefstehend“ bekannt, sollte einen Einfluss auf die Landwirtschaft haben. Zudem wurde der Mondkalender mit den Tierkreiszeichen verbunden, um einen weiteren möglichen Einfluss abzulesen. Keine dieser Theorien konnte bis heute wissenschaftlich nachgewiesen werden, weswegen der mittelalterliche Bauernkalender immer wieder in den Bereich der Astrologie gerechnet wird.

Der Mondkalender außerhalb der Landwirtschaft

Der Mondkalender spielt heute allerdings nicht mehr in der Landwirtschaft, sondern allen voran im Aberglauben eine wichtige Rolle. Seit den 1980er-Jahren wird der Mondkalender als Produkt für Endverbraucher vertrieben. Dabei wird besonders der sogenannten Zeitqualität eine wichtige Rolle zugemessen. Die meisten Mondkalender kommen mit detaillierten Erklärungen zu den verschiedenen Mondphasen daher und raten Verbrauchern dementsprechend zu bestimmten Handlungen in bestimmten Zeiten. Durch die richtigen Tätigkeiten in der jeweiligen Mondphase soll beispielsweise die Gesundheit verbessert werden. Die Verwendung des Mondkalenders ist im Rahmen der Neuentdeckung des Kalenders weit über die ursprüngliche Bedeutung hinausgegangen. Anstatt sich auf das Pflanzenwachstum (auch Tipps hierzu findet man weiterhin in den meisten Mondkalendern) zu begrenzen, geht es mittlerweile vielfach um die allgemeine Gesundheit. Auch weitere Themen wie Reichtum oder Glück spielen im Mondkalender mittlerweile eine wichtige Rolle.

Kritische Betrachtung des Mondkalenders

Ursprünglich waren Mondkalender dafür gedacht, Ergebnisse im agrarischen Bereich zu verbessern. In den 1980er- und 1990er-Jahren kamen damit in engem Zusammenhang stehende Kalender im diätetischen und medizinischen Bereich heraus. Wenngleich es an einer wissenschaftlichen Basis fehlt, ist hierbei der Zusammenhang zur grundsätzlichen astrologischen Theorie von Wachstum und Gesundheit (von Pflanzen) noch gegeben. Besonders in den 2000er-Jahren drifteten viele Mondkalender allerdings immer mehr in den Bereich von Pseudowissenschaften und Esoterik ab. Heute gibt es zum Beispiel Mondkalender, die Tipps zu beruflichen oder persönlichen Entscheidungen in gewissen Zeiträumen geben. Darüber hinaus gibt es sogar Kalender, die esoterische oder magische Rituale empfehlen. Diese Mondkalender sind im Normalfall grob unwissenschaftlich.


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